Dachfonds

Großes und kleine ScparschweineDer Name Dachfonds ist ein wenig irreführend und bedarf einer Erklärung. Es geht nicht um Dächer. Vielmehr ist der Begriff Dach in diesem Fall bildlich zu betrachten. Unter dem Dach eines Dachfonds werden andere Investmentfonds zusammengefasst. Sprich: Ein Dachfonds investiert das Geld der Kunden in Fonds und sorgt somit für eine noch breitere Streuung der Anlage als Fonds sie ohnehin schon bieten. Die Investmentfonds, die ins Portfolio eines Dachfonds aufgenommen werden, heißen Subfonds. Eine andere gängige Bezeichnung für Dachfonds, die eigentlich auch treffender ist, lautet „Funds of Funds“.

 
 

Vorteile der Dachfonds

Der offensichtliche Unterschied zu anderen Fonds besteht bei Dachfonds darin, dass nicht in bestimmte Papiere wie Renten oder Aktien investiert wird, sondern in bereits bestehende Fonds. Dadurch, dass die Anlage weiter gefächert wird, wird theoretisch auch das Risiko von Ausfällen vermindert.

Viele Dachfonds nehmen vor allem Fonds der eigenen Gesellschaft auf. Auch das soll der Risikominimierung dienen. Schließlich kennen die Fondsmanager die Arbeitsweise ihrer Kollegen und können sehr genau abschätzen, wie es um die Renditechancen steht. Das macht Dachfonds auch für eher risikoscheue Anleger interessant. Das ist allerdings nicht bei allen Dachfonds der Fall. Einige investieren auch in Fremdfonds.

Nachteile der Dachfonds

Werden bei einem Dachfonds Subfonds vieler Anbieter gebündelt, kann der Streuungseffekt verloren gehen, wenn die Subfonds auf die gleichen Werte setzen. Zudem entstehen auf diesem Weg teilweise höhere Kosten, da für jeden Fonds die Gebühren mit bezahlt werden müssen.

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