Leasingfonds

BürogebäudeLeasen statt Kaufen beschränkt sich schon seit einigen Jahren nicht mehr ausschließlich auf den Bereich der Kraftfahrzeuge. Pkw und Lkw nehmen im Bereich des Leasinggeschäftes zwar nach wie vor die führende Position ein. Interessanter, gerade im Sinne der Geldanlage, sind jedoch andere Objekte. Besonders hervorgetan haben sich in diesem Bereich die Immobilien. Doch auch Container und Flugzeuge rücken zunehmend in das Blickfeld von Investoren. Sie setzen auf Leasingfonds. Diese Form eines in der Regel geschlossenen Fonds hat sich als äußerst renditestark erwiesen, ohne die Anleger mit einem allzu großen Risiko zu konfrontieren.

 
 

Leasingfonds arbeiten nach einem Schema, dass vom Kfz-Leasing bekannt ist. Mit den Einlagen der Anteilseigner wird in Wirtschaftsgüter investiert, beispielsweise Gewerbeflächen, Bürogebäude oder auch Krankenhäuser. Der Leasingnehmer, also der Nutznießer der Immobilie, verpflichtet sich vertraglich über einen fest vereinbarten Zeitraum Miete zu zahlen und – sofern ein Andienungsrecht besteht – das Objekt später zu einem ebenfalls vertraglich geregelten Preis zu kaufen.

Für Anleger heißt das, alle relevanten Daten stehen von Anfang fest und können dem Prospekt für den Leasingfonds entnommen werden. Das gilt für die Kosten, die in der Anfangsphase entstehen, und den Geldfluss, zumal die Mieten bzw. die Leasingraten fest umrissen sind. Damit lassen sich viele Risiken, die bei anderen Fonds bestehen, gleich ausschließen. Denn große Unwägbarkeiten ergeben sich nicht, zumal es im Sinne des Fondsmanagers ist einen solventen Leasingpartner an der Hand zu haben. Häufig sind das Kommunen, die ihre Einrichtungen mit staatlicher Förderung erst mieten und dann kaufen.

Lange Laufzeiten und hohe Einlagen

Diese Vorteile eines Leasingfonds gehen allerdings mit einer langen Laufzeit und einer entsprechend hohe Mindesteinlage einher. Die Gewinne resultieren dabei zum einen aus den laufenden Einnahmen und dem Verkaufserlös. Interessanter sind für viele Anleger die steuerlichen Aspekte, gerade bei Immobilien Leasingfonds. Die Investoren gelten als Eigentümer und können daher den finanziellen Aufwand für das Projekt steuerlich geltend machen. Zusammengenommen ergeben diese beiden Faktoren eine Rendite, die deutlich über zehn Prozent liegen kann.

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