Warum Indexing auch nach der Abgeltungssteuer überlegen ist

Es ist durch zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen und diverse Publikationen anerkannter Börsenprofis erwiesen, dass die Masse der aktiven Aktienfonds langfristig schlechter performt als der korrekt gewählte Vergleichsindex.

 
 

Schild WallstreetGrund hierfür sind vor allem die hohen jährlichen Gebühren, welche je nach Produkt zwischen 1,5 und 3% betragen können. Damit ein aktiver Aktienfonds Jahr für Jahr besser als der korrekt gewählte Vergleichsindex abschneidet, muss er diesen zunächst einmal immer um diese Gebühren übertreffen – in guten wie in schlechten Börsenzeiten.

Bedenkt man, dass die historischen Renditen der Aktienmärkte eher bei unter 6%, als bei den über 8% in den letzten 20 erfolgreichen Jahren lagen, heißt das: Der aktiv gemanagte Aktienfonds muss vor Kosten fast die doppelte Rendite erzielen, um nach Kosten den Index schlagen zu können. Schlichtweg ein Ding der Unmöglichkeit.

Anleger sind daher gut beraten, wenn Sie auf Indexprodukte, speziell Exchange Traded Funds (ETF) setzen. Mit diesen lassen sich unkompliziert interessante Depots aufstellen, nahezu jeder größere Index kann abgebildet werden.

Zudem kann der durchschnittliche Kleinanleger bereits mit drei Produkten eine weltweit orientierte Risikodiversifizierung erreichen. Beispielsweise durch ein Depot, welches sich zu 40% aus MSCI World, zu 30% aus dem Stoxx 600 und zu 30% aus dem MSCI Emerging Markets zusammensetzt.

Exchange Traded Funds können nur an der Börse erworben werden. Anleger zahlen beim Kauf die herkömmlichen Ordergebühren ihres Brokers. ETF Sparpläne bieten nur wenige Onlinebroker an, mit der Comdirect und der Direktanlagebank dafür zwei der besten Institute.

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